Selbstportrait aus den Jahren 1972 – 78
1972 – 1978, München
Archiv Sammlung Kraus
©Susanna Kraus/IMAGO Camera
Selbstportraits der 70-er Jahre, die in privaten wie öffentlichen Sessions unter Teilhabe des Erfinders und Erbauers der IMAGO Camera (Werner Kraus & Erhard Hößle) entstanden sind, darunter Modefotografien, Künstlerportraits und Aufnahmen aus dem familiären Umfeld. Nach dem Wiederaufbau der IMAGO Camera 2006 konnten wir an die 70 Portraits wieder zusammentragen. Teils sind die Portraits in gutem Zustand, teils stark restaurierungsbedürftig.
Ernst Fuchs Tryptychon: © Ernst Fuchs Privatstiftung Wien
2006 – heute
Thematische Arbeit
©Susanna Kraus/IMAGO Camera
Diese Serie von Künstlerportraits wächst seit 2006 kontinuierlich in einem Zusammenspiel der Kräfte zwischen der Idee des Künstlers, dem Umsetzungswillen und Auge von Susanna Kraus und der eigenwilligen fotografischen Technik und Ästhetik der IMAGO Camera.
Auftragsarbeit für den Galeristen Michael Haas
Berlin, 2012 – heute
Auftragsarbeit
Im Auftrag des Berliner Galeristen Michael Haas entstehen seit 2012 lebensgroße Selbstportraits mit den Künstlern seiner Galerie, in der IMAGO Camera, Fotografien unter Anwendung verschiedenster analoger Techniken.
Les Magiciens de Karlsruhe
– Die vier Zauberer von Karlsruhe
2007/2008, ZKM Karlsruhe
Ausstellung
©Susanna Kraus/IMAGO Camera
Im Rahmen ihres von der Werner-Stober-Stiftung geförderten Projektes unter dem Titel »Kunstkraftwerker« entstanden Selbstporträts von diesen vier Karlsruher Persönlichkeiten, namentlich Hans Belting, Wolfgang Rihm, Peter Sloterdijk und Peter Weibel, die sowohl das ZKM und die Hochschule für Gestaltung (HfG) als auch das Geistesleben und den internationalen Ruf der Stadt, die oft auch als das »Weimar des 21. Jahrhunderts« bezeichnet wird, entscheidend geprägt haben: »les magiciens de Karlsruhe – die vier Zauberer von Karlsruhe«, wie sie Hubert Burda nannte.
Ein Experiment anlässlich des europäischen Monats der Fotografie
2020, Berlin
Ausstellung
Zum ersten Mal verwendete die Modefotografin Esther Haase (Hamburg und London) die IMAGO Camera als Medium für sich und untersucht den Aspekt in der Modefotografie, der frei des Verwertungsgedankens entsteht. Diese Serie entstand bereits 2014, für die Esther Haase ihre gewohnte Kamera beiseite gelegt und sich der einzigartigen technischen und ästhetischen Maßgaben der IMAGO Camera bediente.
Bereits 2006 und 2010 nutzten die Designerin Karin Jessen/Benu Berlin und der Wiener Schmuckdesigner Florian Ladstätter die eigenwillige Ästhetik der IMAGO Camera für eine künstlerische Annäherung an das Modethema.
Artistenportraits
2007, München
Ausstellung
©Susanna Kraus/IMAGO Camera
2007 ging IMAGO Camera mit dem Circus Roncalli ein verrücktes Bündnis ein: Das IMAGO Team bekam für die IMAGO Camera vom Gründer des Roncalli, Bernhard Paul, ein eigenes Zelt auf dem Zirkusplatzgelände und holte während der 4-wöchigen Dauer des Gastspiels auf der Münchner Theresienwiese nacheinander alle Artisten in die IMAGO Camera zum Portrait. Meistens geschah das, während die Show lief, zwischen zwei Auftritten. In Minuten musste das Portrait auf dem Punkt sein. Während der großen Pause wurde die IMAGO Camera von den Besuchern selbst bestaunt!
Eine fotografisches „Dennoch“.
Überlebende der Shoa und ihre Nachfahren in 15 lebensgroßen Ganzkörperportraits und ihre Gedanken über die Wannseekonferenz.
Aus Anlass des 80. Jahrestages
der Wannseekonferenz am 20. Januar 2022.
Ausstellung im Abgeordnetenhaus von Berlin.
Ein Projekt von History&Documentation e.V.
Für den gemeinnützigen Wissenschaftsträger History & Documentation e.V. schuf Dr. Julien Reitzenstein eine Gedenkinstallation zum 80. Jahrestag der Wannseekonferenz. Diese Installation wurde vom 20. Januar bis 3. März 2022 im Abgeordnetenhaus von Berlin ausgestellt. Ein zentrales Element der Installation war die 2021/22 in der IMAGO Camera entstandene Portraitserie von Shoa-Überlebenden mit ihren (Ur-)Enkeln.

Dieses Projekt von History & Documentation e.V. wurde mit Mitteln der LOTTO-Stiftung Berlin realisiert.
©Susanna Kraus/IMAGO Camera

Zyprische Miniaturen
2010, Berlin, Botschaft der Republik Zypern
Ausstellung
©Susanna Kraus & Michalis Papamichael/IMAGO Camera
Das Projekt untersucht den menschlichen Erfahrungsraum. Den Inneren und den Äußeren. Es handelt verschiedene dualistische Grenzfragen ab: Zeit, Licht und Schatten, Zusammen-Sein, Allein-Sein, Anwesenheit und Abwesenheit. In den Fotografien werden sowohl Körper als Räume sichtbar gemacht, als auch Räume verkörpert. Untersucht werden dabei zwischenmenschliche und subjektive Strukturen von Macht und Ohnmacht, Stärke und Schwäche, Gleich- und Ungleichheit. Von Susanna Kraus und Michalis Papamichael. Ausstellung in der Kulturabteilung, Botschaft der Republik Zypern in Berlin unter der Leitung von Georgea Solomontos, Kulturattaché.

Auf der Suche nach sich selbst
2010, Berlin
Ausstellung
©Susanna Kraus/IMAGO Camera
Eine freie Interpretation der Seelenzustände von „Alice im Wunderland“, welche die Suche nach der eigenen Identität sichtbar werden lässt. Die Verwendung der Spiegel ist doppelbödig. Einerseits dient er als technisches Mittel in der Kamera und andererseits auch als gestaltendes Mittel der Bildidee. Das sich-spiegeln eines Wesens auf der Suche nach sich selbst …
Maske: Romy Medina, Kostüm: Rakel Fernandez
Die Kriegerin: entstanden 2007, in Wien,
in Zusammenarbeit mit Ernst Fuchs, Tetratychon, signiert
Ernst Fuchs mit seiner Frau, Triptychon, München 1974
Ernst Fuchs, Mitbegründer der Wiener Schule des fantastischen Realismus, experimentierte in den 70er Jahren immer wieder in der IMAGO Camera – sie stand damals in einer Galerie in München – Auf diese Weise entstand der ‚goldene Paravent‘ (im Besitz der Privatstiftung Ernst Fuchs, in Wien).
2006 während die IMAGO Camera ihr Revival nach fast 30 Jahren in Wien feierte und Susanna Kraus die Wiener Psychoanalytiker in die Camera zum Selbstportrait holte, entstand diese kleine Serie, signiert von E. Fuchs. Ein Traum, eine Hommage an die psychedelischen 70er Jahre.
Ein Gespräch
2008, Berlin
Auftragsarbeit
©Susanna Kraus/IMAGO Camera
Fotografische Arbeit in Form eines Bühnenelements. Zu einer Szenischen Lesung eines Essays von Carl Djerassi „4 Juden auf dem Parnass“ unter der Regie von Isabella Gregor.
Berliner Köche im Selbstportrait
Oktober 2021, Fabrik 23, Berlin
Ausstellung
©Susanna Kraus/IMAGO Camera
Die Gesichter dieser Ausstellung vom Oktober 2021 stehen nicht nur für die neue Küche in Berlin, sie setzten Maßstäbe – gerne ‚verrückt‘ und immer mit Genuss. Dieses Zeitdokument entstand 2021 unter dem Damoklesschwert von Corona. Restaurants, Kunst und Kultur waren lange geschlossen. Deshalb sollte dieses Ausstellungsprojekt auch dazu beitragen den Neustart nach Corona zu beflügeln.
Ausstellung zum Charity- Sommerfest
veranstaltet von mein/4, Markus Beeth
am 18.06.2023
in der Königsstadt Berlin
©Susanna Kraus/IMAGO Camera
Für eine große Spendenaktion im Rahmen eines Charity-Sommerfestes betraten 10 Prominente Berliner/-innen gemeinsam mit Vertreter/-innen der von ihnen unterstützten Projekte die IMAGO Camera Berlin.
Die „Paare“ stehen stellvertretend für Tausende Ehrenamtliche, die sich in und für Berlin engagieren. Weitere Informationen unter:
https://meinviertel.berlin/berlin-ist-was-du-daraus-machst/
Die eigene Haut als Spiegel des Ich –
ein Portraitzyklus mit Persönlichkeiten aus der Berliner Tattooszene
2018, Berlin
Ausstellung
©Susanna Kraus/IMAGO Camera
Der tätowierte Körper wird zur Kunstzone deklariert. Wer sich ‚beschriftet’ teilt sich als Bildhauer mit, das Kunstwerk entsteht auf der Haut. Dabei geht es nicht um diese einzigartige Sprache, die dann lebendig wird, wenn der Tätowierte mit seinem Tattoo etwas preisgibt, was eine Geschichte erzählt. Körperliche, psychische oder kulturelle Herausforderungen werden sichtbar, genauso wie Identitäten, Quellen und Fragestellungen.
Ein Portrait des 1. Mai
1. Mai 2011, Berlin
Ausstellung
©Susanna Kraus/IMAGO Camera
Zum Start der IMAGO Camera am neuen Standort im Aufbau Haus am Moritzplatz entstand diese Portraitserie im Rahmen mehrerer spontaner Sessions während der Walpurgisnacht und der 1. Mai-Demos. Als schlüge man mit einem Zirkel einen Radius um das massive Gehäuse der IMAGO 1:1, spiegelt das Projekt Motive und Menschen vom Außen des Umfeldes Moritzplatz ins Innen des IMAGO Raums. Die Session wird so zum Abbild des Ortes und seiner Gegenwart.

Fotografische Betrachtungen zur griechischen Mythologie
Wien, 2007
Ausstellung
©Susanna Kraus/IMAGO Camera
Bei diesem Thema geht es um die bildästhetische Auseinandersetzung mit kollektiven Vorstellungsmustern, die sich in Gestalten der griechischen Mythologie widerspiegeln. Nach wie vor liefern die griechischen Sagen Bilder für das kulturelle Selbstverständnis der westlichen Welt.
Von Susanna Kraus u. Annegret Kohlmayer.
Selbstportraits 2006 – heute
©IMAGO Camera
Seit 2006, dem Revival der IMAGO Camera, gab es immer die Möglichkeit, die IMAGO Camera für seine eigene Idee eines Selbstportraits zu nutzen. Auf diese Weise entstanden viele dieser Portraits. Hier können Sie Ihre eigene IMAGO Session buchen.
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